Den Gipfel der Gewalt mit allen Mitteln verhindern

Pressemitteilung vom 5. Dezember 2010

Die Mobilisierung gegen den deutsch-französischen Gipfel am 10. Dezember 2010 laufen auf Hochtouren. Nach Infoveranstaltungen in Berlin und Dijon fand am frühen Abend des 5. Dezember eine Infoveranstaltung in der KTS statt. Eine weitere folgt am Montag, den 6. Dezember, um 18:30 Uhr im besetzten Häusle Gartenstraße 19.

Für Dienstag, den 7. Dezember, lädt das „Linksradikale Bündnis Kontrollverlust“ zusammen mit dem „Aktionsbündnis gegen den deutsch-französischen Gipfel“ und anderen beteiligten Gruppen zu einer Pressekonferenz um 14 Uhr ins Hinterhaus der Gartenstraße 19 ein.

Am 3. Dezember wurde im Namen des „Kontrollverlust“-Bündnisses ein offener Brief an das Stadttheater Freiburg verfasst, in welchem die Bereitstellung von Räumen für Merkels und Sarkozys Pressekonferenz und die ausbleibende Positionierung des Theaters kritisiert wird.

Der Regionalverband des BUND Südlicher Oberrhein hat sich zu Recht von „Gewaltritualen“, welche solche Gipfeltreffen leider mit sich bringen, distanziert. Elisa Greubner vom linksradikalen Bündnis Kontrollverlust dazu: „Wir unterstützen die Aussage Axel Mayers vom BUND-Regionalverband, dass ‚die Gewaltrituale einiges über den Zustand einer Gesellschaft aussagen‘ würden. Wir haben definitiv keine Lust auf die regelmäßig wiederkehrenden Gewaltrituale tausender, bewaffneter und uniformierter Polizist_innen aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Elsass, sowie den Aufmarsch hunderter schwerbewaffneter NATO-Elitesoldaten auf dem Münsterplatz.“

Wir rufen weiterhin dazu auf, gemeinsam mit dem BUND und weiteren kommunistischen, anarchistischen, autonomen und gemäßigten Kräften den deutsch-französischen Gipfel zum Desaster zu machen.

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